Hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Kinder erkennen und verstehen

2 von 100 Kindern sind weit überdurchschnittlich begabt (hochbegabt) und weitere 13% sind überdurchschnittlich begabt. Die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder sollten im Alltag berücksichtigt werden.
In der Schule und auch schon im Kindergarten sind (hoch)begabte Kinder oft unterfordert. Dem gegenzusteuern ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Lehrern und Erziehern.
Besonderheiten gibt es auch im sozialen Bereich. Ein begabtes Kind entwickelt sich nicht immer im Gleichschritt mit den gleichaltrigen Kindern. Die Integration dieses Kindes in eine Institution erfordert deshalb viel Fingerspitzengefühl.

Auch das Kind selber muss lernen sich einzuschätzen: Wo sind meine (Leistungs-) Grenzen? Wie gehe ich mit gleichaltrigen Kindern um? Wo finde ich Freunde, die ähnlich interessiert sind? Welche Stärken hat jeder einzelne Mensch? Wie gehe ich mit meinem Perfektionismus um? Welche Schwächen habe ich (z.B. Feinmotorik)?
Es ergibt sich bei hochbegabten Kindern häufig eine asynchrone Entwicklung, z.B. ist das Kind motorisch altersgemäß entwickelt, die intellektuelle Entwicklung eilt aber voraus.
Eine testpsychologische Untersuchung steht am Anfang der Beschäftigung mit dem Thema Hochbegabung, eine Abgrenzung zu anderen Thematiken ist erforderlich (z.B. reagieren überforderte und unterforderte Kinder oft ähnlich, sie schalten in der Schule ab oder spielen den Klassenclown).
Eine eingehende Betrachtung des einzelnen Kindes mit seinen besonderen Stärken und evt. Schwächen ist nötig, um gemeinsam mit den Eltern das weitere Vorgehen individuell planen zu können.

Ich habe mich auf die Diagnostik von Hochbegabung und überdurchschnittlicher Begabung, aber auch Teilleistungsschwächen wie Legasthenie oder Dyskalkulie bei Kindern spezialisiert. Es gibt dafür ein breites Spektrum an validen Hilfsmitteln (Intelligenztests, Fragebögen).

 

Dabei kann ich Sie unterstützen:

  • Schulunabhängige Klärung von Fragen der (vorzeitigen) Einschulung
  • Erkennen von Underachievment
  • Fragen zum Überspringen von Klassen
  • Erkennung von ungleichmäßig begabten Kindern (z.B. Legasthenie, feinmotorische Schwächen versus Hochbegabung)
  • lösungsorientierte Beratung in Erziehungsfragen
  • Wahl der Schulform (Übertritt nach der 4. Klasse)
  • Feststellung von Begabungsschwerpunkten (z.B. Zweigwahl am Gymnasium)
  • Umgang mit (hochbegabten) impulsiven Kindern
  • individuelle Einzelförderung (z.B. bei Legasthenie, Teilleistungsschwächen, Konzentrationsprobleme, feinmotorische Schwierigkeiten...)
  • Weichenstellung zur außerschulischen Förderung

.